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Oktober 2019: Aktuelles aus der Claussen-Simon-Stiftung


Kinder-Uni Hamburg: Semester 2019 startet
Künstlerische Forschung: Promotionsstipendium vergeben
Neue Geförderte bei Master Plus
Begeistert für Wirtschaft & MINT: Jetzt für das Sommersemster 2020 bewerben
Bewerbung bei Postdoc Plus
Die Claussen-Simon-Stiftung beim Karrieretag der Hamburg Research Academy
Musik in den Häusern der Stadt
NEVERLAND am Thalia Theater Hamburg
Speakers' Corner: Julia Schwalfenberg über kulturelle Bildung und ästhetische Forschung

(c) UHH Kinder-Uni Hamburg: Semester 2019 startet

Am 21. Oktober 2019 startet das diesjährige Semester der Kinder-Uni Hamburg. Auch im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Universität Hamburg wird wieder ein spannendes Vorlesungsprogramm für die Nachwuchsstudierenden geboten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg beschäftigen sich in den sechs Veranstaltungen mit den Fragen, woher das Plastik im Meer kommt, wie Wettervorhersagen entstehen, wie man Wale erforscht, warum wir Feste feiern, warum wir uns manchmal schämen und welche Rechte Kinder haben.
Die sechs Vorlesungen für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren finden jeweils montags um 17 Uhr im Audimax der Universität Hamburg statt. Kinder, die an mindestens vier der öffentlichen Vorlesungen teilgenommen haben, erhalten freien Eintritt zur Abschlussveranstaltung mit den "Physikanten" am 1. Dezember 2019 um 11 bzw. 14 Uhr.

Die Kinder-Uni Hamburg ist ein Kooperationsprojekt der Claussen-Simon-Stiftung mit der Universität Hamburg, dem Kindermagazin „GEOlino“, der ETV KiJu sowie von Euler Hermes Deutschland und der Reinhard Frank-Stiftung.

Künstlerische Forschung: Promotionsstipendium vergeben

Melcher Ruhkopf ist der Inhaber des Promotionsstipendiums, das die Claussen-Simon-Stiftung in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg, dem Forschungstheater/FUNDUS THEATER und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg im Rahmen des Forschungsprojekts „Wissenschaftlich-künstlerisches Forschen als partizipative Wissensproduktion – eine praktische Methodenreflexion“ ausgeschrieben hat. Am 1. Oktober startet die zweijährige Förderung im Rahmen von Dissertation Plus, die neben einer monatlichen finanziellen Unterstützung die Teilnahme am ideellen Förderangebot der Claussen-Simon-Stiftung bietet.

Die Dissertation wird aus einer wissenschaftlichen und einer künstlerischen Arbeit bestehen, die gleich gewichtet werden und aufeinander bezogen sind. Gegenstand des künstlerischen Teilprojekts ist die Forschung im urbanen, öffentlichen Raum: Der Kulturwissenschaftler mit Master-Abschluss der Leuphana Universität Lüneburg Melcher Ruhkopf wird sich mit der räumlich-epistemischen Konfiguration des künftigen Deutschen Hafenmuseums in Hamburg beschäftigen.

Im Mai 2019 startete das von der Landesforschungsförderung Hamburg getragene Forschungsprojekt, in das die künstlerisch-forschende Arbeit Melcher Ruhkops eingebettet ist. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem angestrebten Nachweis, dass die Integration wissenschaftlich-künstlerischer Forschung das Potenzial hat, Forschung insgesamt partizipativer und inklusiver zu gestalten.

Neue Geförderte bei Master Plus

Zum Wintersemester 2019/20 starten fünfzehn Studierende in ihr Master-Studium und ihre Förderung bei Master Plus. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren an Hochschulen in Deutschland u.a. Energietechnik, Nachhaltigkeitswissenschaften, Moderne islamische Welt oder Rehabilitationswissenschaften. Bewerbungen für Master Plus sind jeweils zum Winter- und Sommersemester möglich. Neben der finanziellen Förderung kommen die Geförderten in den Genuss eines ideellen Begleitprogramms in Form von Workshops, Regionalgruppentreffen, Stiftungsveranstaltungen und dem Neujahrssymposium.


 Jetzt anmelden: Vom 23. bis 25. Oktober 2019 findet die 23. Oberstufenakademie statt. Thema: "Globalisierung der Wirtschaft: zwischen Chance und Herausforderung"

(c) Sven Wied Begeistert für Wirtschaft & MINT: Jetzt für das Sommersemester 2020 bewerben

Am 14. Oktober 2019 startet die Bewerbungsfrist für unser Förderprogramm Begeistert für Wirtschaft & MINT, das wir gemeinsam mit der FOM Hochschule für Oekonomie & Management durchführen. Bis Jahresende können sich Oberstufenschüler/-innen bewerben, die leistungsstark sind und ihr Wissen in Studienfächern der Bereiche Wirtschaft, MINT oder Soziales vertiefen möchten. Im Sommersemester 2020 starten sie dann an einem der deutschlandweit 29 FOM-Standorte ins Frühstudium. Ausführliche Informationen zur Bewerbung und zur Förderung gibt es hier.

Bewerbung bei Postdoc Plus

Akademische Karrieren ermöglichen: Mit dem Stipendienprogramm Postdoc Plus unterstützt die Claussen-Simon-Stiftung hervorragende Nachwuchswissenschaftler/-innen aller Fakultäten an allen Hamburger Hochschulen und Universitäten, die sich unmittelbar im Anschluss an ihre Promotion an der Hochschule mit einem Forschungsvorhaben etablieren möchten.
Die einjährige finanzielle und ideelle Förderung ermöglicht den Geförderten eine Orientierungsphase, um ein neues Forschungsgebiet bzw. -thema zu erschließen, Drittmittel einzuwerben und sich auf eine anschließende Qualifikationsphase vorzubereiten (Juniorprofessur, Habilitation). Bewerbungen sind jederzeit über unser Online-Portal möglich.

Save the Date! Am 20. November 2019 starten die "Hamburger Gespräche für Kultur und Medien" - unsere neue Gesprächsreihe, die wir gemeinsam mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg durchführen. Den Auftakt macht Prof. Dres. h.c. Manfred Lahnstein, Mitgründer des Instituts KMM und Kuratoriumsvorsitzender der ZEIT-Stiftung.

(c) HRA Die Claussen-Simon-Stiftung beim Karrieretag der Hamburg Research Academy

Am 24. Oktober 2019 findet bei der Hamburg Research Academy (HRA) der "Karrieresprung 2019" statt. Der Karrieretag für Promovierende und Postdocs der neuen HRA-Mitgliedshochschulen in Hamburg bietet ein Programm rund um die Frage, wie der außeruniversitäre Berufseinstieg mit Doktortitel gelingen kann. Unternehmensvertreter/-innen geben in Workshops und Lunchtalks praktische Tipps, in Podiumsdiskussionen werden Karrieremöglichkeiten, Herausforderungen und Rahmenbedingungen erörtert.
Die Claussen-Simon-Stiftung wird mit einem Stand beim "Markt der Möglichkeiten" für Fragen und Beratung vor Ort zur Verfügung stehen. Außerdem nimmt Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung, als Expertin an der Fishbowl-Diskussionsrunde teil.

Die Hamburg Research Academy ist die zentrale Anlaufstelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs von neun Hamburger Hochschulen. Mit Unterstützung der Claussen-Simon-Stiftung verankerte die HRA das Forschungs- und Vermittlungsangebot zum Thema "Wissenschaftskommunikation" systematisch und langfristig in ihrem Programm. Mit neu zu etablierenden Lern- und Anwendungsangeboten sowie einem Forschungsprojekt trägt sie so aktiv dazu bei, den Wissenschaftsstandort Hamburg zum qualitativ hochwertigen, aktiven und professionellen Akteur bei Transfer und Weiterentwicklung von Kompetenzen für die Wissenschaftskommunikation zu machen. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert das Projekt "Wissenschaftskommunikation" der HRA seit 2019 für einen Zeitraum von drei Jahren in nennenswertem Umfang. 

Musik in den Häusern der Stadt

Vom 12. bis 17. November 2019 findet das Festival Musik in den Häusern der Stadt in Hamburg, Köln und Bonn statt. Hamburgerinnen und Hamburger öffnen wieder ihre Häuser und bieten den Rahmen für Konzerte mit Musikerinnen und Musikern aus Klassik, Jazz, Pop, Blues und Rock. Die Claussen-Simon-Stiftung ermöglicht dieses Jahr das Konzert "Vollendet unvollendet" am 13. November 2019 mit dem Trio Ensemble uBu und der Sängerin Lisa Schmalz im TONALi-Saal.
Sie werden unvollendet gebliebene Lieder von Franz Schubert sowie György Kurtágs "Kafka-Fragmente" für Geige und Sopran präsentieren. Dabei kommen unterschiedliche Kombinationen von Gesang und Instrument zu Gehör: klassisch mit Stimme und Klavier bei Schubert, Stimme und Geige bei Kurtág oder Schuberts Lied ohne Text, gespielt und gesungen vom Cello. Außerdem steht Schuberts Klaviertrio op. 100 auf dem Programm. Lisa Schmalz, Sopran, und Anna Neubert, Geigerin im Ensemble uBu, sind Alumna des Förderprogramms stART.up der Claussen-Simon-Stiftung.

NEVERLAND am Thalia Theater Hamburg

Am 12. Oktober 2019 wird das internationale Theaterprojekt NEVERLAND in der Regie von Antú Romero Nunes am Thalia Theater Hamburg zur Uraufführung kommen. Das Stück greift die Geschichte der von J. M. Barrie geschaffenen literarischen Figur Peter Pan auf und widmet sich den Fragen nach einem transnationalen Zusammenleben, nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft in einer von Gegensätzen und Konflikten geprägten Welt. NEVERLAND ist eine internationale Kooperation des Thalia Theaters mit PLETA (Platform European Theatre Academics).
Acht internationale Theaterstudierende, drei internationale sowie zwei Schauspieler/-innen des Thalia Theaters bilden das Ensemble und bringen Aspekte ihrer eigenen künstlerischen Biographien in die Produktion ein. Auf der Bühne werden sie in den Sprachen ihrer Herkunftsländer Russland, Schweden, Slowenien, Belgien, Finnland, Polen, Niederlande, Österreich und Deutschland sprechen. In der aktuellen Spielzeit wird NEVERLAND elf Mal zu erleben sein. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Produktion mit einem nennenswerten Betrag.

Speakers' Corner
Julia Schwalfenberg über kulturelle Bildung und ästhetische Forschung


An dieser Stelle laden wir Menschen ein, sich zu Themen zu äußern, die sie bewegen, und ihre Gedanken mit unseren Newsletter-Leserinnen und -Lesern zu teilen. Heute: Julia Schwalfenberg, im Fachreferat Bildende Kunst in der Behörde für Schule und Berufsbildung unter anderem für das Kooperationsprojekt Kunstpioniere zuständig, das die Claussen-Simon-Stiftung seit 2018 fördert. Ihr Thema: Warum brauchen wir kulturelle Bildung und ästhetische Forschung in der Schule heute mehr denn je?
(c) Jörg Schwalfenberg "Kulturelle Bildung bezeichnet den Lern- und Auseinandersetzungsprozess des Menschen mit sich, seiner Umwelt und der Gesellschaft im Medium der Künste. Im Ergebnis bedeutet kulturelle Bildung die Fähigkeit zur erfolgreichen Teilhabe an kulturbezogener Kommunikation mit positiven Folgen für die gesellschaftliche Teilhabe insgesamt. Kulturelle Bildung ist daher ein integrales, notwendiges Element von Allgemeinbildung. Sollen kulturelle Bildungsprozesse in der Schule gelingen, dann ist eine forschende Haltung aller Beteiligten notwendig. Diese Haltung dient der Qualitätssicherung kultureller Bildungspraxis und ästhetische Forschung wird zu einer Notwendigkeit. 
Ästhetische Forschung schafft zudem Begeisterung und Motivation bei den Schülerinnen und Schülern und ist damit Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Im heutigen Zeitalter der Digitalisierung wird kulturelle Bildung, ästhetische Forschung und Kreativität wichtiger denn je. Wenn künstliche Intelligenz und Algorithmen immer stärker unser Leben beherrschen, werden Kreativität, problemlösendes Denken und Ideenentwicklung zu den wichtigsten Ressourcen, die uns Maschinen nicht abnehmen können. Umso wichtiger ist es, allen Schülerinnen und Schülern an Hamburgs Schulen diese Erfahrung der ästhetischen Forschung im Rahmen von kultureller Bildung zu ermöglichen."

Workshop-Termine, Veranstaltungen und Bewerbungsfristen
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Claussen-Simon-Stiftung
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