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September 2019: Aktuelles aus der Claussen-Simon-Stiftung


Stipendiatentreffen 2019 zu "Erfolg und Scheitern"Die 23. Oberstufenakademie vom 23. bis 25. Oktober 2019
Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen geht in die letzte Phase
100 Jahre Universität Hamburg: Eröffnung der Jubiläumsdauerausstellung
Fremdsprachenassitenzen starten ins neue Schuljahr
Künstlerresidenz am Atlantik: stART.up-Geförderte in Portugal
Stimme X DREI: Freies Musiktheater in Hamburg
Globales Lernen im HAUS RISSEN
fresh::sounds vol. 5
In eigener Sache: Chor der Claussen-Simon-Stiftung ins Leben gerufen
Speaker's Corner: Ron Zimmering über Erfolg und Scheitern

Stipendiatentreffen 2019 zu Erfolg und Scheitern

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns: Anfang September trafen sich am Ufer des Ratzeburger Sees mehr als 90 ehemalige und aktive Stipendiatinnen und Stipendiaten, das Team und der Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung zum Stipendiatentreffen 2019. Das diesjährige Thema lautete "Erfolg und Scheitern". Die drei Tage waren prall gefüllt mit Vorträgen, Workshops und gemeinsamen Freizeitaktivitäten.
Das Programm bot zahlreiche Gelegenheiten zum Mitdenken und Mitmachen, Diskutieren und Spaß haben: Geförderte gaben Workshops aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Sport für die anderen Teilnehmenden. Außerdem gab es drei Vorträge: Prof. Dr. Dr. Andreas Guse, Prodekan für Lehre und Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, sprach über "Misserfolge im akademischen Setting: Fluch oder Segen?". Jochen Fiedler, Pleinair-Maler in Dresden, sprach im Interview mit Dr. Regina Back über Freilichtmalerei, die Wende und den Umgang mit Unsicherheit. Prof. Dr. Ralf Keim, Wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Hamburg, befasste sich in seinem Vortrag mit der "Kunst des Scheiterns - Wie Misserfolge helfen können".

Für Abwechslung sorgte ein Freizeitprogramm mit Spiel, Sport und Spaß: Zum Auftakt waren die Stipendiatinnen und Stipendiaten auf einer Rallye rund um den Ratzeburger See gefordert, den "Helden am Limit" mit Rat und Tat an verschiedenen Stationen zur Seite zu stehen. Eine abendliche Open Stage mit Beiträgen der Geförderten, das bereits legendäre Kneipenquiz, eine Drachenboottour und gemeinsames Feiern komplettierten das Programm. Impressionen dieser abwechslungsreichen drei Tage in der Jugendherberge Ratzeburg finden sich in der Galerie zum Stipendiatentreffen.

Die 23. Oberstufenakademie vom 23. bis 25. Oktober 2019

"Globalisierung der Wirtschaft - zwischen Chance oder Herausforderung": Dies ist das Thema der 23. Oberstufenakademie vom 23. bis 25. Oktober 2019 in Hamburg. Hamburger Oberstufenschüler/-innen sind eingeladen, drei Tage Studium zu erleben und Vorlesungen zu besuchen, die sich mit Entwicklungssträngen, Herausforderungen und Perspektiven einer globalisierten Wirtschaft beschäftigen. Die Oberstufenakademie, eine gemeinsame Initiative der Claussen-Simon-Stiftung und der FOM Hochschule, findet zwei Mal jährlich statt und wird in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg durchgeführt. Die Anmeldung für interessierte Obestufenschülerinnen und -schüler ist über die Website möglich.


Save the Date! Am 21. Oktober 2019 startet das diesjährige Semester der Kinder-Uni Hamburg. Bis zum 25. November 2019 erleben Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren jeweils montags im Audimax der Universität Hamburg spannende Vorlesungen.

(c) Carolin Thiersch Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen geht in die letzte Phase

Vom 1. bis 30. September 2019 läuft die dritte und letzte Phase beim Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen. Nach der Empfehlungsphase im Juni und der Projektentwicklungsphase im Juli und August können nun die Schülerinnen und Schüler die zehn eingereichten Projektvorschläge bewerten und Anregungen für deren Ausgestaltung online einreichen. Die Projektleitenden können dann diese Anregungen aufgreifen und ihren Projektvorschlag noch einmal anpassen.

Danach wird es richtig spannend: Auf Basis der Empfehlungen, der Projektpläne und des Engagements der Beteiligten wählt der Programmbeirat im November die drei förderungswürdigsten aus und verteilt die Gesamtfördersumme von 100.000 Euro. Am 28. November 2019 darf gefeiert werden: Bei der Preisverleihung Ausgezeichnet! werden die drei Gewinnerprojekte geehrt und damit der Startschuss für die Umsetzung gegeben.

(c) Carolin Thiersch 100 Jahre Universität Hamburg: Eröffnung der Jubiläumsdauerausstellung

Am 24. September 2019 eröffnet die Jubiläumsdauerausstellung "100! - Geschichte und Gegenwart der Universität Hamburg" im Hauptgebäude zum 100. Geburtstag der Universität Hamburg. Auf 400 Quadratmetern werden die Besucherinnen und Besucher eine Zeitreise durch die Geschichte der Universität machen können, in integrierten Wechselausstellungen aktuelle Forschungsergebnisse und Projektarbeiten von Studierenden kennenlernen sowie eigene Erinnerungen und Gedanken in Verbindung mit der Universität teilen können.
Die Dauerausstellung stellt die verschiedenen Etappen der Universitätshistorie anhand von zehn Themeninseln dar, bei denen zahlreiche Objekte von Ereignissen, Persönlichkeiten und Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft in Hamburg erzählen. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Einrichtung von zwei Themeninseln: Unter dem Titel "Neue Horizonte" werden exemplarisch herausragende, für ihr jeweiliges Fach prägende Forscherinnen und Forscher der Universität Hamburg vorgestellt; der Kunsthistoriker Erwin Panofsky, die Germanistikprofessorin Agathe Lasch sowie Fritz Sack, der als erster Soziologe eine kriminologische Professur innehatte. Die weitere von der Claussen-Simon-Stiftung geförderte Themeninsel mit dem Titel "Wissen über die Welt (Sprachen, Kulturen und Natur)" beleuchtet die institutionelle Entwicklung der bis heute an der Universität Hamburg prominent vertretenen Fächer, die sich mit Spachen und Kulturen der Welt befassen. Sie präsentiert dazu exemplarisch die Geschichte der Asien-Afrika-Wissenschaften ausgehend vom Kolonialinstitut sowie des 1919 an die Hochschule angegliederten Botanischen Museums mit seinen Sammlungen aus der ganzen Welt und dem Laboratorium für Warenkunde.

Fremdsprachenassistenzen starten ins neue Schuljahr

Rund 45 junge Gastlehrkräfte unter anderem aus Großbritannien, Frankreich, Spanien und Australien werden im Schuljahr 2019/20 den Fremsprachenunterricht an Hamburger Schulen bereichern und zu einem lebendigen Unterricht beitragen. Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten sind Lehramtsanwärter/-innen aus dem Ausland, die für bis zu zehn Monate nach Deutschland kommen, um in hiesigen Schulen den Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrern zu assistieren und durch die praktische Unterrichtserfahrung in Deutschland ihre pädagogische und interkulturelle Qualifikation zu erweitern.
Die Claussen-Simon-Stiftung unterstützt den Aufenthalt der Fremdsprachenassistenten/-innen in Hamburg finanziell und stellt ein monatliches Relationship-Monitoring-System zur Verfügung, das eine konstruktive und intensive Zusammenarbeit zwischen den Vertrauenslehrkräften bzw. Mentoren/-innen und den Fremdsprachenassistenten/-innen gewährleistet.

Künstlerresidenz am Atlantik: stART.up-Geförderte in Portugal

Zehn Geförderte unseres Stipendienprogramms stART.up verbringen im September 2019 eine Künstlerresidenz im portugiesischen Fischerort Trafaria südlich von Lissabon. Zwei Wochen lang werden sie dort gemeinsam leben und arbeiten. Der Ort ist dabei ebenso spannend wie ungewöhnlich: Am Ufer des Tejo bespielt der Verein Ensaios e Diálogos Associação (EDA) ein ehemaliges Gefängnis und belebt diesen Ort mit Residenzen und Projekten, die sich vor allem im Bereich der ephemeren Architektur bewegen und das soziale und kulturelle Umfeld einbinden.
Initiiert hat diesen gemeinsamen Aufenthalt Nicole Kiersz aus dem stART.up-Jahrgang 2018/19, die diesen Ort durch frühere Projektbeteiligungen und als Vereinsmitglied kennt. Mit ihr sind die Künstlerinnen und Künstler Vera Drebusch, Marie Gimpel, Simone Karl, Karin Kraemer, Teresa Hoffmann, Philipp Meuser, Anna Neubert, Ben Nurgenç und Merle Schewe in Trafaria und erschaffen dort im interdisziplinären und interkulturellen Austausch ein Refugium – einen Raum für künstlerische Begegnung, für Inspiration und zur Vertiefung der Gemeinschaft. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Künstlerresidenz der stART-up-Stipendiaten/-innen in Trafaria.

(c) Hanna Naske Stimme X DREI: Freies Musiktheater in Hamburg

Stimme X ist eine Initiative aus der freien Musiktheaterszene in Hamburg, die auf nachhaltige Förderung des freien Musiktheaters und eine größere Sichtbarkeit solcher Projekte zielt. Dafür wurde dieses Jahr nach 2014/15 und 2017 zum dritten Mal ein Wettbewerb für drei zeitgenössische, höchstens zwanzigminütige  Musiktheater-Produktionen ausgeschrieben. Eine Jury wählte drei Projekte aus, die unter dem Titel Stimme X DREI von September bis November 2019 in Hamburg zur Aufführung kommen werden.
Experimentelle Musiktheaterformate stehen im Vordergrund des künstlerischen Programms, und dabei wird insbesondere auch der forschend-experimentellen Erkundung von Stoffen und Klängen Raum gegeben. Neben dem vielfältigen Musiktheaterprogramm sollen Vernetzungsmöglichkeiten für die Akteure/-innen sowie ein eintägiges Symposium zur Lage der freien Musiktheaterszene geboten werden. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert dieses Jahr die Stimme X-Reihe zum zweiten Mal nach 2018 und ermöglicht damit insbesondere den Beitrag von Pauline Jacob, "Prächtiger Vogel Leierschwanz", der am 7. November 2019 im LICHTHOF Theater zu sehen sein wird. Sie war von 2016 bis 2018 Stipendiatin im Förderprogramm stART.up der Claussen-Simon-Stiftung. Mit von der Partie in ihrer Produktion sind außerdem Benjamin van Bebber und Lisa Schmalz, ebenfalls ehemalige Geförderte bei stART.up.

(c) HAUS RISSEN Globales Lernen im HAUS RISSEN

Das HAUS RISSEN - Institut für internationale Politik und Wirtschaft in Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit umfangreichen Bildungsangeboten für Jugendliche und Erwachsene zur qualifizierten Meinungsbildung in aktuellen wirtschaftlichen und politischen Fragen und damit zur Bildung in Sachen Demokratie beizutragen. Dazu gehört auch das Bildungsangebot  "Globales Lernen" für Hamburger Stadtteilschülerinnen und -schüler, die in diesem Rahmen an ein- oder zweitägigen Seminaren zu politischen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Themen teilnehmen können.
Die Seminare werden dabei mit einem individuellen Themen-, Format- und Methoden-Mix gestaltet, sodass sie die spezifischen Bedürfnisse der Schulschwerpunkte oder Oberstufenprofile sinnvoll ergänzen. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Angebote zum "Globalen Lernen" in diesem Jahr.

(c) Gerhard Kühne fresh::sounds vol. 5

Seit 2015 sucht das Festivalprojekt fresh::sounds - silk::road die künstlerische Auseinandersetzung mit dem asiatischen Raum und veranstaltet Konzertabende, bei denen traditionelle Volksinstrumente in neuen Werken eingesetzt werden und Künstler/-innen aus Europa und Asien gemeinsam Musik und Licht, Bühnenbild und Performance zusammenbringen. Zeitgenössische und traditionelle Musik der Seidenstraßenregion kommt zur Aufführung. 
Am 24. August 2019 startete das diesjährige Festival mit einem Konzertabend im Kraftwerk Bille, der aus insgesamt vier einzelnen Performances besteht. Weitere Konzerte finden am 13. September 2019 im Miniaturwunderland Hamburg sowie am 5. Oktober 2019 im resonanzraum statt. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert das Festival nach 2018 zum zweiten Mal.

In eigener Sache: Chor der Claussen-Simon-Stiftung ins Leben gerufen

Es wird gemeinsam musiziert! Ende August formierte sich anlässlich eines Regionalgruppentreffens in Hamburg der Chor der Claussen-Simon-Stiftung. Unter der Anleitung von Linda Joan Berg, Sopranistin und stART.up-Alumna, kamen rund zwanzig Stipendiaten/-innen und Mitglieder des Teams zusammen, um ihre erste Probe abzuhalten. Einstudiert wurden unter anderem Kanons und deutsche Volkslieder.
Die erste Fortsetzung fand dann beim Stipendiatentreffen statt, wo Linda Joan Berg den Chor im Rahmen eines Workshops für alle öffnete. Ein erster öffentlicher Auftritt fand dann am Abend statt, als der Chor sein frisch erarbeitetes Repertoire zu Gehör brachte.

Speaker's Corner
Ron Zimmering über "Erfolg und Scheitern"


An dieser Stelle laden wir ab sofort regelmäßig Menschen ein, sich zu Themen zu äußern, die sie bewegen, und ihre Erfahrungen mit unseren Newsletter-Leserinnen und -Lesern zu teilen. Den Auftakt macht der Theaterregisseur Ron Zimmering, Alumnus unseres Förderprogramms stART.up. Er greift das Thema unseres diesjährigen Stipendiatentreffens auf, "Erfolg und Scheitern":
Am ersten Tag meines Schauspielstudiums wurden wir dazu angehalten "lustvoll Fehler zu machen". Im Regiestudium galt dann ebenfalls das Motto: "Mut zum Scheitern". Ein Kollege riet mir: "Du musst ans Scheitern GLAUBEN! Nur wenn Du in Kauf nimmst, dass das Ganze tatsächlich gegen die Wand fährt, kann etwas Spannendes herauskommen". Wie es sich tatsächlich anfühlt, den Erwartungen anderer oder seinen eigenen nicht gerecht zu werden, ist allerdings etwas Anderes. Das kann sehr schmerzhaft sein. Wir leben in einer Welt, in der wir mit unserem Erfolg unseren Selbstwert definieren. Ich merke, es ist gar nicht so einfach, den Mut zum Scheitern zu leben. 
Dann muss ich ans Klettern denken. Immer wieder musste ich loslassen, um ans Ziel zu kommen. Um den nächsten Stein zu erreichen, musste ich das Risiko eingehen zu fallen. Wenn ich meine einjährige Tochter bei ihren unzähligen Versuchen, Laufen zu lernen, beobachte, sehe ich, dass sie nur über das Hinfallen Laufen lernt. Scheitern gehört also zum Erfolg dazu. Also: Sich nicht klein kriegen lassen! Keine Angst haben zu fallen!

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