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März 2019: Aktuelles aus der Claussen-Simon-Stiftung


"Unseren Hochschulen" wird "Claussen-Simon-Wettbewerb für Hochschulen": Start am 1. April 2019
Nächste Auflage der Gesprächsreihe "KMM zu Gast in der Claussen-Simon-Stiftung"
Neue Stipendiatinnen bei B-MINT
Bach-Preis-Stipendium für Samuel Penderbayne
Wissenschaftskommunikation für junge Hamburger Forschende
Begabungspiloten: Netzwerk der Co-Piloten gestartet
Projektfonds "Kultur & Schule"
"I Am Europe" am Hamburger Thalia Theater
Jugendmedienkongress 2019 in Hamburg
Aktuelle Stellenausschreibung

(c) Carolin Thiersch "Unseren Hochschulen" wird Claussen-Simon-Wettbewerb für Hochschulen": Start am 1. April 2019

Mit neuem Namen und bewährtem Konzept startet am 1. April 2019 der diesjährige Wettbewerb, an dessen Ende drei herausragende Hamburger Hochschulprojekte mit insgesamt 200.000 Euro gefördert werden: Im Rahmen des Claussen-Simon-Wettbewerbs für Hochschulen – vormals Unseren Hochschulen – zeichnet die Claussen-Simon-Stiftung jedes Jahr drei Projekte aus, die die akademische Lehre und das forschende Lernen an den Hamburger Hochschulen bereichern.
Die Grundlage für eine erfolgreiche Teilnahme legen in der ersten Phase im April die Studierenden: Sie empfehlen über ein Onlineformular Professorinnen und Professoren, deren Lehre und Betreuung sie besonders schätzen und mit denen sie gemeinsam ein Lehr- oder Forschungsprojekt entwickeln und gestalten möchten. Ausgehend von den eingegangenen Empfehlungen trifft die Claussen-Simon-Stiftung eine Vorauswahl und lädt zehn der genannten Professoren/-innen ein, in der zweiten Phase im Mai Projektideen zu entwickeln und in den Wettbewerb einzubringen. Den Themen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Fokus steht die hohe fachliche Qualität in Verbindung mit exzellenten und außergewöhnlichen Lehr- und Lernbedingungen. In der dritten Phase im Juni sind wieder die Studierenden am Zuge: Sie können mit ihren Kommentaren die Projektvorschläge mitgestalten und diese bewerten. Abschließend entscheidet ein unabhängiger Programmbeirat, welche drei der zehn Projekte gefördert werden.

Beteiligen können sich Studierende und Professorinnen und Professoren aller Fakultäten an Hamburger Hochschulen. Über den Stand der Dinge im Verlauf der drei Wettbewerbsphasen wird regelmäßig auf www.claussen-simon-stiftung.de/hochschulwettbewerb berichtet. Am 28. November 2019 wird die Claussen-Simon-Stiftung bei der Preisverleihung „Ausgezeichnet!“ die drei Gewinnerprojekte gemeinsam mit denen des Claussen-Simon-Wettbewerbs für Schulen würdigen und feiern.

Nächste Auflage der Gesprächsreihe "KMM zu Gast in der Claussen-Simon-Stiftung"

Am 10. April startet die dritte Auflage unserer Gesprächsreihe "KMM zu Gast in der Claussen-Simon-Stiftung". An drei Abenden werden sich Geförderte unseres künstlerischen Stipendienprogramms stART.up dem Thema Kunstfreiheit stellen und mit Studierenden des Instituts für Kultur- und Medienmanagement (KMM) über Herausforderungen und Bedingungen künstlerischer Arbeit im Spannungsfeld von Gesellschaft, Politik und Ästhetik diskutieren.
Die Künstler/-innen der Sparten Theater, Oper, Musik und bildende Kunst und die angehenden Kulturmanager/-innen werden sich unter anderem mit den Fragen beschäftigen, warum sie sich der Kunst verschrieben haben und welchen Stellenwert Kultur innerhalb einer sich wandelnden Gesellschaft nach ihren Erfahrungen hat. Wie sehen Möglichkeiten aus, die eigenen Ideen im Spannungsfeld von Kunstfreiheit, Populismus und Kulturmarkt zu verwirklichen? Die Reihe spinnt den Gesprächsfaden der Reihe "Wozu Kunstfreiheit?" weiter, die im letzten Herbst aus Perspektive von etablierten Kunstschaffenden, der Kulturpolitik und der Kulturförderung diese facettenreiche Frage zur Diskussion stellte.

Die Saison startet am Mittwoch, dem 10. April 2019 mit der Sängerin Pia Salome Bohnert sowie dem Theaterregisseur und Autor Henri Hüster. Sie sprechen über „Wozu Kunstfreiheit…im Theater und in der Oper“. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und findet in den Räumlichkeiten der Claussen-Simon-Stiftung statt (Große Elbstraße 145f). Weitere Termine finden am 24. April 2019 mit Clara Haberkamp (Jazzmusikerin) und Ron Zimmering (Theaterregisseur) zum Thema „Wozu Kunstfreiheit…in der Musik und im Theater“ statt sowie am 8. Mai 2019 mit Linda Hollkott (bildende Künstlerin) und Russlan (Illustrator) zum Thema „Wozu Kunstfreiheit…in der bildenden Kunst“.

"Das KMM zu Gast in der Claussen-Simon-Stiftung" ist offen für alle Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumnae und Alumni der Claussen-Simon-Stiftung, für Studierende am KMM und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie für die interessierte Öffentlichkeit. Anmeldungen sind über die Website möglich. Der Eintritt ist frei.

Vom 3. bis 5. April 2019 findet die 22. Akademie für Oberstufenschüler statt! Thema: "Wirtschaftspsychologie - Mehr als BWL und Psychologie". Jetzt anmelden!

(c) photocase_2767196 Neue Stipendiatinnen bei B-MINT

Wir begrüßen neun neu aufgenommene Stipendiatinnen bei B-MINT. Sie haben den Bewerbungsprozess erfolgreich durchlaufen und erhalten nun eine finanzielle und ideelle Förderung, die sie in ihrem Bachelor-Studium und ihrer persönlichen Weiterentwicklung unterstützt. Die neuen B-MINT-Stipendiatinnen studieren Nanowissenschaften, Wirtschaftsmathematik und Medizintechnik beziehungsweise Mathematik, Informatik, Molecular Life Sciences und Energie- und Umwelttechnik.
Dank einer vor kurzem geschlossenen Kooperation mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung können die Stipendiatinnen zusätzlich zu den Workshops der Claussen-Simon-Stiftung auch ideelle Förderangebote der Bonner Stiftung mit Spezialisierung auf Bildungs- und Talentförderung im MINT-Bereich wahrnehmen. Geförderten der Dr. Hans Riegel-Stiftung wiederum ermöglicht die Claussen-Simon-Stiftung die Teilnahme am ideellen B-MINT-Förderprogramm.

Bach-Preis-Stipendium für Samuel Penderbayne

Wir gratulieren herzlich Samuel Penderbayne: Er hat das Bach-Preis-Stipendium 2019 der Stadt Hamburg zuerkannt bekommen. Der Bach-Preis ist der wichtigste Musikpreis, den die Stadt Hamburg vergibt. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle vier Jahre an herausragende zeitgenössische Komponisten vergeben.
Das Stipendium in Höhe von 5.000 Euro wird stets zusätzlich an junge Komponisten/-innen vergeben, "deren Werke unter dem hohen Anspruch, den der Namensgeber des Preises setzt, Auszeichnung verdienen", so die Ausschreibung.
Samuel Penderbayne war von 2015 bis 2018 Inhaber des Opernstipendiums der Claussen-Simon-Stiftung, das die Claussen-Simon-Stiftung gemeinsam mit der Staatsoper Hamburg und dem Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ausgeschrieben hatte. In diesem Rahmen komponierte er die abendfüllende Kammeroper „I.th.Ak.A“, die im April 2018 an der opera stabile der Staatsoper Hamburg ihre erfolgreiche Uraufführung feierte. Parallel dazu promovierte er mit einer künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit zum Thema "Cross Genre Composition: encoding characters in operatic compositions with semiotic elements derived from commercial music genres", womit er im Dezember 2018 den Grad eines Doctor scientiae musicae mit der Auszeichnung summa cum laude erwarb. 

Diesjährige Trägerin des Bach-Preises ist Unsuk Chin. Die koreanische Komponistin wird damit für ihr künstlerisches Schaffen und ihren herausragenden Beitrag zur zeitgenössischen Musik ausgezeichnet. Der Bach-Preis wurde anlässlich des 200. Todestages von Johann Sebastian Bach im Jahr 1950 vom Hamburger Senat ins Leben gerufen. Die Verleihung der Ehrungen findet am 28. November 2019 in der Elbphilharmonie statt.

Wissenschaftskommunikation für junge Hamburger Forschende

Die Fähigkeit, Forschungsinhalte zu vermitteln und ihre gesellschaftliche Relevanz einer breiteren Öffentlichkeit zu verdeutlichen, gewinnt immer stärker an Bedeutung, auch für den Karriereweg von Nachwuchswissenschaftlern/-innen. Ausgehend von einer Initiative der Claussen-Simon-Stiftung wird die Hamburg Research Academy (HRA) zukünftig junge Forscherinnen und Forscher aktiv dabei unterstützen, die Wissenschaftskommunikation in Hamburg hochschulübergreifend zu professionalisieren und dauerhaft sichtbar zu machen. Hamburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen für die Vermittlung ihrer Forschungsarbeit begeistert und in der praktischen Anwendung geschult werden, außerdem sollen Veranstaltungsformate für den Transfer von Wissenschaft in die Gesellschaft geschaffen werden.
Die Hamburg Research Academy ist die zentrale Anlaufstelle von neun Hamburger Hochschulen für Promotionsinteressierte, Promovierende, Postdocs, Juniorprofessorinnen und -professoren sowie deren wissenschaftlich Betreuende. Mit Unterstützung der Claussen-Simon-Stiftung verankert die HRA das Forschungs- und Vermittlungsangebot zum Thema "Wissenschaftskommunikation" systematisch und langfristig in ihrem Programm. Mit den neu zu etablierenden Lern- und Anwendungsangeboten sowie einem Forschungsprojekt wird sie so aktiv dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort Hamburg zum qualitativ hochwertigen, aktiven und professionellen Akteur bei Transfer und Weiterentwicklung von Kompetenzen für die Wissenschaftskommunikation zu machen. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert das Projekt "Wissenschaftskommunikation" der Hamburg Research Academy seit 2019 für einen Zeitraum von drei Jahren in nennenswertem Umfang.

Begabungspiloten: Netzwerk der Co-Piloten gestartet

Am 27. Februar 2019 fand die Auftaktveranstaltung für das Netzwerk Begabungs-Co-Piloten am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)  statt. Ende 2017 starteten zwölf Hamburger Pilotschulen im auf zehn Jahre angelegten Bund-Länder-Projekt „Begabungspiloten“ zur Begabungsförderung. Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung treibt in Zusammenarbeit mit dem LI in diesem Rahmen die Maßnahmen und Konzepte aus dem Aktionsprogramm zur Begabungsförderung weiter voran. Die Claussen-Simon-Stiftung förderte die Implementierung von Enrichment-Kursen an Hamburg Schulen.
Für Schulen, die nicht Teil der Pilotgruppe waren, ist nun das Netzwerk Begabungs-Co-Piloten ins Leben gerufen worden. Zunächst beteiligen sich zwölf Hamburger Lehreinrichtungen. Sie profitieren nun bereits von den in Kooperation mit der Claussen-Simon-Stiftung erarbeiteten Enrichment-Angeboten sowie den Erfahrungen der ersten zwölf Pilotschulen, sodass sie die Begabungsförderung an ihrer Schule weiter ausbauen können, bevor die Begabungspiloten nach Abschluss der fünfjährigen Pilotphase 2021/22 stadtweit ausgerollt werden sollen.

Projektfonds "Kultur & Schule"

Mitte Februar gaben die Hamburger Behörde für Kultur und Medien, die Behörde für Schule und Berufsbildung sowie sieben Hamburger Stiftungen - darunter die Claussen-Simon-Stiftung - den Startschuss für den gemeinsam aufgelegten Projektfonds "Kultur & Schule". Der Fonds, ausgestattet mit insgesamt 525.000 Euro, soll Kindern und Jugendlichen die eigene künstlerische Auseinandersetzung mit Themen und ästhetischen Ausdrucksformen ermöglichen sowie die kulturelle Bildung an Schulen nachhaltig stärken. Dafür setzen Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen zusammen mit Schulen gemeinsam Projekte um. Um Fördergelder bewerben können sich alle Hamburger Schulen. Die sieben beteiligten Stiftungen tragen gemeinsam insgesamt 100.000 Euro zum Fondsvermögen bei.

(c) Jean Louis Fernandez "I Am Europe" am Hamburger Thalia Theater

Am 1. Februar 2019 hatte das Stück "I Am Europe" im Rahmen des Festivals Lessingtage am Hamburger Thalia Theater Deutschlandpremiere. Der Regisseur Falk Richter beschäftigt sich darin zusammen mit einem jungen, diversen Ensemble mit den Fragen gespaltener Gesellschaften: Wie schreibt sich Europa in Biografien ein? Wie leben junge Menschen Konzepte von Heimat, Familie, Religion und Gemeinschaft? Wie sehen sie sich selbst in einem Europa, in dem der demokratische Diskurs mehr und mehr von Demagogie und Hass verdrängt wird? Welche Utopien kann man diesen Entwicklungen entgegensetzen?
Die Claussen-Simon-Stiftung förderte das Gastspiel der Produktion des Théâtre National de Strasbourg, die u.a. in Kooperation mit dem Odéon Théâtre de l'Europe Paris und dem Thalia Theater entstanden ist.

(c) Jonas Walzberg | Junge Presse Hamburg Jugendmedienkongress 2019 in Hamburg

Am 30. März 2019 findet zum wiederholten Male der Jugendmedienkongress statt, den die Junge Presse Hamburg e.V. bereits in den Jahren 2016 und 2017 veranstaltete. Unter dem Motto "Make News statt Fake News" bietet der Kongress jungen Medienmachenden und Schülerzeitungsredakteuren/- innen zwischen 14 und 20 Jahren einen Tag lang ein vielfältiges Programm mit Vorträgen und Workshops rund um das journalistische Arbeiten. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Durchführung des Jugendmedienkongresses nach 2017 zum zweiten Mal.

Aktuelle Stellenausschreibung: Assistenz für Geschäftsführung und Vorstand. Bewerbungen bitte bis zum 15. März 2019 an jobs@claussen-simon.stiftung.de.

Workshop-Termine, Veranstaltungen und Bewerbungsfristen
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Claussen-Simon-Stiftung
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