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Dezember 2018: Aktuelles aus der Claussen-Simon-Stiftung


Preisverleihung Ausgezeichnet!
Treffen der heimgekehrten Zugvogel-Stipendiaten/-innen
Austauschprojekt MOBILITY: Koreanischer Abend in der Stiftung
"Wozu Kunstfreiheit?"
Pro Exzellenzia meets UHH mit der Claussen-Simon-Stiftung
Musik in den Häusern der Stadt
Jugendmusikschule: Auftaktkonzert Begabungsförderung
"Wahnsinn aus Heimweh", eine Produktion des monsun.theaters
Bericht aus der Praxis: Coaching für Schulleitungen
Fröhliche Weihnachten!

Preisverleihung Ausgezeichnet! 395.000 Euro für Hamburger Schul- und Hochschulprojekte

Große Bühne für herausragende Schul- und Hochschulprojekte: Am 4. Dezember 2018 zeichnete die Claussen-Simon-Stiftung die Gewinnerinnen und Gewinner der Wettbewerbe Unseren Schulen und Unseren Hochschulen mit insgesamt 360.000 Euro aus und vergab die mit 10.000 Euro in der Kategorie Schule und mit 25.000 Euro in der Kategorie Hochschule dotierten Preise für Mentorship. Ties Rabe, Senator in der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, sprach ein Grußwort und übergab die Preise an die beiden Gewinner der Preise für Mentorship 2018: Prof. Dr. Zoya Ignatova vom Fachbereich Biochemie und Molekularbiologie der Universität Hamburg wurde für ihre Arbeit im Projekt „Proba et Labora: Model Student Lab“ ausgezeichnet, das 2016 bei Unseren Hochschulen zu den Gewinnern zählte. Felix Weyand von der Stadtteilschule Bramfeld, Leiter des Projekts „Vom Hauswirtschaftsunterricht zum Gastronomie- und Eventmanagementbereich“ und Unseren Schulen-Gewinner 2016, erhielt den Preis für Mentorship in der Kategorie Schule.
In den Wettbewerben Unseren Schulen und Unseren Hochschulen wurden jeweils drei Projekte gekürt, die mit ihren außergewöhnlichen Lehr- und Lernformaten Schule und Hochschule bereichern und das gemeinsame Forschen und Lernen von Schülern/-innen bzw. Studierenden mit ihren Lehrenden forcieren werden. Gewonnen haben:
  • Susanne Schwarz und Alexandra Warnke, Stadtteilschule Walddörfer: „Raus aus der Schule – Rein ins Leben!“. Fördersumme: 35.000 Euro.
  • Alexander Ballero Flores, Immanuel-Kant-Gymnasium: „KANTevent – Medien, Technik und Leidenschaft am Immanuel-Kant-Gymnasium“. Fördersumme: 35.000 Euro.
  • Dr. Bettina Knauer, Kulturforum21 der Schulen im Erzbistum Hamburg: „Partien! Partizipatives Musiktheater an Schulen“. Fördersumme: 30.000 Euro.
  • Prof. Dr. Frank Felix Kruse, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Maschinenbau und Produktion: „HY-TO-FLY. Lehrbegleitende Konstruktion und Fertigung eines Ultraleichtflugzeugs mit Wasserstoffantrieb“. Fördersumme: 78.000 Euro.
  • Dr. Gabriele Buchholtz, Dr. Anika Klafki, Prof. Dr. Hermann Pünder, Bucerius Law School, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verwaltungswissenschaften und Rechtsvergleichung: „Peer2Peer-Lehrvideos“. Fördersumme: 56.000 Euro.
  • Prof. Dr. Christian Stöcker, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Information: „Drohnenjournalismus und immersives Storytelling“. Fördersumme: 66.000 Euro.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Universität Hamburg im kommenden Jahr wurde außerdem ein mit 60.000 Euro dotierter Sonderpreis für das Projekt „Young Investigators and the Tradition of Middle Eastern Studies in Hamburg“ an Prof. Dr. Serena Tolino, Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg, vergeben.
Ausführliche Informationen zu den Schul- und Hochschulprojekten sowie zur Preisverleihung Ausgezeichnet!, die mit rund 400 Gästen im Helmut Schmidt-Auditorium der Bucerius Law School stattfand, finden sich auf der Website der Claussen-Simon-Stiftung.

Treffen der heimgekehrten Zugvogel-Stipendiaten/-innen

Es gab viel zu berichten: Mitte November trafen sich die Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Förderprogramms Zugvogel im Herbst für einen vier- bis sechswöchigen Auslandsaufenthalt nach Frankreich, Spanien, Italien oder Malta gereist waren. Gemeinsam mit Vertreterinnen der Claussen-Simon-Stiftung und der Partnerorganisation Experiment e.V. bereiteten sie ihre Erfahrungen in den Gastländern nach und tauschten sich über ihre Erlebnisse und neu geschlossene Freundschaften aus. Die Jugendlichen waren rundum begeistert und stolz, den Schritt ins Ausland gewagt zu haben.
Das Zugvogel-Förderprogramm hat die Claussen-Simon-Stiftung im Frühjahr 2018 erstmals in Kooperation mit Experiment e.V. und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg ausgeschrieben. Zwölf Schülerinnen und Schüler von Hamburger Stadtteilschulen erhielten die Chance, vier bis sechs Wochen in Gastfamilien im europäischen Ausland zu verbringen, vor Ort die Schule zu besuchen, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern und neue Lebenswelten zu entdecken.

Austauschprojekt MOBILITY: Koreanischer Abend in der Stiftung

Acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem Förderprogramm Unseren Künsten verbrachten diesen Sommer 2018 in Busan, Südkorea. Ihre Reise war Teil des künstlerischen Austauschprojekts MOBILITY mit der südkoreanischen Künstlergruppe Totatoga. Ende November luden die Korea-Reisenden zu einem Abend in die Claussen-Simon-Stiftung, um über ihre Erfahrungen und die neu entstandenen Arbeitspartnerschaften mit den Kollegen/-innen in Busan zu berichten. Im kommenden Jahr werden die Mitglieder der Künstlergruppe Totatoga zum Gegenbesuch nach Hamburg kommen.
Russlan, Illustrator und Mitglied des Austauschprojekts: "Wir leben in einer Welt, in der neue Technologien Entfernungen überbrücken und sie verringern. Das Thema Mobilität betrifft jede und jeden. Darum gilt es, die gesellschaftlichen Veränderungen durch Mobilität zu beleuchten und Fragen zu unserem zukünftigen Zusammenleben zu stellen. Um eine solche inhaltliche und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen, wurde der Austausch zwischen den beiden Hafenstädten Hamburg und Busan von der Claussen-Simon-Stiftung ins Leben gerufen. Die Begegnungen und die daraus resultierenden künstlerischen Ergebnisse sollen Neugier auf die unterschiedlichen Hafenstädte und ihre Kulturen wecken." Begleitet wird der Austausch von Prof. Dr. Yong-Seun Chang-Gusko, Mitglied im Stiftungsrat der Claussen-Simon-Stiftung und Vorstandsmitglied der Korea-Stiftung.

(c) Sabina Sabovic "Wozu Kunstfreiheit?"

Ende November fand der letzte Gesprächsabend in der Reihe "Wozu Kunstfreiheit?" statt, die die Claussen-Simon-Stiftung und die Hochschule für Musik und Theater Hamburg gemeinsam veranstaltet haben. An insgesamt drei Abenden diskutierten Experten/-innen diese komplexe und hochaktuelle Frage aus den Perspektiven von ausübenden Künstlerinnen und Künstlern, der Kulturpolitik und der Kulturförderung im jeweils vollbesetzten Mendelssohn-Saal der Hochschule. Moderiert wurden die Abende von Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung, und Prof. Dr. Reinhard Flender, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

So trafen am 7. November 2018 Prof. Dr. Christina Weiss, Publizistin, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien a.D. sowie ehemalige Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, und Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, zusammen und beleuchteten den kulturpolitischen Blick auf Fragen der Freiheit von Kunst. Den Abschluss machten am 28. November 2018 Gesa Engelschall, Geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung, und Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Sie diskutierten mit Dr. Regina Back die Perspektive der Kulturförderung.

(c) Sanja Ewald Pro Exzellenzia meets UHH mit der Claussen-Simon-Stiftung

In der Reihe "Pro Exzellenzia meets UHH" nahm Dr. Imke Franzmeier, Programmleiterin Wissenschaft & Hochschule bei der Claussen-Simon-Stiftung, Ende November an einer Podiumsdiskussion teil zum Thema "Pro Exzellenzia meets Geisteswissenschaften: Geld regiert die (Forschungs)welt?!". Imke Franzmeier erläuterte aus Stiftungssicht, welche formalen und inhaltlichen Kriterien bei der Antragstellung für Fördermittel eine Rolle spielen und wie sich Bewerberinnen in diesem Prozess erfolgreich aufstellen können. 
Weitere Teilnehmende auf dem Podium waren Dr. Leena Crasemann vom Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg, Prof. Dr. Ivana Rentsch vom Institut für Historische Musikwissenschaft sowie Dr. Elisabeth Hettig, Referat Nachwuchsförderung der Universität Hamburg. Die Veranstaltung richtete sich an Hochschulabsolventinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen. Sie sind regelmäßig eingeladen, Expertinnen zu hören und sich zu Themen auszutauschen, die für Akademikerinnen und Forscherinnen relevant sind.
"Pro Exzellenzia 4.0 - Hamburgs Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen" ist ein deutschlandweit einzigartiges hochschulübergreifendes Programm zur Qualifizierung von Akademikerinnen in Führungspositionen. Hochqualifizierte Frauen mit Erstwohnsitz in Hamburg aus den Bereichen MINT, Kunst, Musik, Architektur und Geisteswissenschaften sollen mit Stipendien und einem umfangreichen Weiterbildungs- und Vernetzungsprogramm frühzeitig darin bestärkt werden, Karrierewege in Führungspositionen strategisch zu planen. Das Projekt Pro Exzellenzia 4.0 wird finanziert durch den Europäischen Sozialfonds ESF und die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg (Förderperiode 2017-2020).

Musik in den Häusern der Stadt

Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis boten Linda Joan Berg, Pia Salome Bohnert, Linda Leine, alle drei Geförderte bei Unseren Künsten, sowie Marie Sophie Richter im November im TONALi-Saal. Unter dem Titel "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" begeisterten die Musikerinnen das Auditorium mit einem Potpourri an musikalischen Spezialitäten - von Franz Lehárs Dein ist mein ganzes Herz über Pat Ballards Mr. Sandman bis zu Giacomo Puccinis Nessun Dorma. Die szenische Einrichtung des Abends hatte Theresa von Halle besorgt, ebenfalls Geförderte bei Unseren Künsten. Veranstaltet wurde das Konzert von der Claussen-Simon-Stiftung im Rahmen des Festivals "Musik in den Häusern der Stadt", das von der Claussen-Simon-Stiftung gefördert wurde.
Eröffnet wurde das Festival "Musik in den Häusern der Stadt" am Tag zuvor durch das Klavierduo Linda Leine und Daria Marshinina mit einem Konzert im Blankeneser Goßlerhaus. Die beiden Pianistinnen sind Alumna des Stipendienprogramms Unseren Künsten der Claussen-Simon-Stiftung.

Jugendmusikschule: Auftaktkonzert Begabungsförderung

Mit "Junge Talente im Konzert" fand Ende November die Auftaktveranstaltung der Begabungsförderung an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt, die die Claussen-Simon-Stiftung seit diesem Jahr mit ihrer Förderung ermöglicht. Im Miralles Saal am Mittelweg musizierten Schülerinnen und Schüler der Jugendmusikschule vor einem begeisterten Publikum. Neben Eltern und Mitschülern/-innen, Lehrpersonen und interessierten Gästen waren auch Barbara Duden, Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, sowie Thorsten Altenburg-Hack, Landesschulrat in der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, unter den Zuhörenden.
Die Claussen-Simon-Stiftung ermöglicht mit der Unterstützung der Begabungsförderung an der Jugendmusikschule ein umfangreiches Workshop-Programm, Leistungs- und Förderklassen, die studienvorbereitende Ausbildung sowie die Vergabe von Stipendien für musikalisch begabte Jugendliche.

(c) Steffen Baraniak "Wahnsinn aus Heimweh", eine Produktion des monsun.theaters

Das Stück "Wahnsinn aus Heimweh" schildert Schicksale von Auswanderern, die am Anfang des 20. Jahrhunderts den mühsamen Weg nach Amerika auf sich nahmen und dann abgewiesen und zurück in die Heimat geschickt wurden - mit der damals sehr weit gefassten Begründung einer "Geisteskrankheit". Was dies für die Betroffenen bedeutete, zeigen die Autorin und Dramaturgin des Stücks Anne Rietschel sowie die Regisseurin Cora Sachs in einer bewegenden dokufiktionalen Inszenierung, basierend auf Dokumenten im Archiv des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).
Die beiden Künstlerinnen lernten sich als Stipendiatinnen unseres Förderprogramms Unseren Künsten kennen, während der Förderzeit wurde die Projektidee zu "Wahnsinn aus Heimweh" entwickelt.

Zu erleben ist das Stück nun seit Ende November und noch bis zum 9. Dezember 2018 im alten Sektionssaal des Medizinhistorischen Museums am UKE. Die Zuschauerinnen und Zuschauer durchwandern zum Beginn zunächst eine Ausstellung mit Schautafeln und Objekten, die von der langen Reise an Bord der Überseedampfer erzählen. Die Schauspieler - darunter Milena Straube, ebenfalls Unseren Künsten-Alumna - sind in lebensgroßen Puppenkostümen zu sehen und machen einzelne Schicksale von damals erlebbar.


Die Claussen-Simon-Stiftung fördert seit dem Frühjahr 2018 die Hausregie von Cora Sachs am monsun.theater und damit auch die Produktion "Wahnsinn aus Heimweh".

Bericht aus der Praxis: "Gut funktionierende Lehr- und Lerngemeinschaften gestalten"

"Lehrkräfte in Führungspositionen stehen tagtäglich vor der Herausforderung, die unterschiedlichsten Anforderungen zu managen und miteinander in Einklang zu bringen, um gut funktionierende Lehr- und Lerngemeinschaften an ihren Schulen zu schaffen", berichtet Christiane von Schachtmeyer, Leitung Personalentwicklung im Referat Führungskräfte am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI). "Mit dem Coaching für Schulleitungen können wir dank der langjährigen Förderung durch die Claussen-Simon-Stiftung den Führungskräften an Hamburger Schulen ein effektives Angebot machen, ihre Rollen zu analysieren und situationsbedingt erfolgreich zu gestalten. Die Resonanz ist durchweg positiv."
Die Claussen-Simon-Stiftung fördert das Coaching für Schulleitungen seit 2014. Mit den individuellen Coachings werden Leitungspersonen an Hamburger Gymnasien sowie Stadtteil-, Grund- und Sonderschulen in ihrer Führungsrolle sowie in Reflexions- und Entscheidungsprozessen unterstützt.

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI) ist außerdem auch Kooperationspartner bei unserem Förderprogramm Horizonte.

Fröhliche Weihnachten!

Wir blicken zurück auf viele inspirierende und bewegende Erlebnisse und Begegnungen im Stiftungsjahr 2018 und freuen uns darauf, im neuen Jahr mit frischem Schwung unsere Stipendienprogramme und Projektförderungen in den Bereichen Bildung & Schule, Wissenschaft & Hochschule sowie Kunst & Kultur für begabte junge Menschen voranzubringen. Herzlichen Dank an alle, die der Stiftung verbunden sind und unsere Aktivitäten begleiten!

Wir wünschen Ihnen allen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr Team der Claussen-Simon-Stiftung

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Tel.: +49 40 38 037 150
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